Wiener Konzerthaus: Abschiedskonzert für Heinrich Schiff

Am Sonntag, dem 12. Februar 2017 findet um 20:00 Uhr im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses ein Abschiedskonzert für den im vergangenen Dezember verstorbenen Cellisten und Dirigenten Heinrich Schiff statt.

Heinrich Schiff © Wiener Konzerthaus/Lukas Beck (Ausschnitt)
Heinrich Schiff © Wiener Konzerthaus/Lukas Beck (Ausschnitt)

Die Liste der Ausführenden ist eine beachtliche:
Ernst Kovacic, Violine
Benjamin Schmid, Violine
Hanna Weinmeister, Violine
Veronika Hagen, Viola
Gertrud Weinmeister, Viola
Elisabeth Leonskaja, Klavier
Paul Gulda, Klavier
Francesco Piemontesi, Klavier
David Adorján, Violoncello
Kristaps Bergs, Violoncello
Sebastian Bertoncelj, Violoncello
Sebastian Bonhoeffer, Violoncello
Mario Blaumer, Violoncello
Nepomuk Braun, Violoncello
Ursina Braun, Violoncello
Natalie Clein, Violoncello
Valentin Erben, Violoncello
Jeremias Fliedl, Violoncello
Ádám Grób, Violoncello
Clemens Hagen, Violoncello
Julia Hagen, Violoncello
Bernhard Naoki Hedenborg, Violoncello
Sol-Daniel Kim, Violoncello
Clemens Kropfitsch, Violoncello
Benjamin Lai, Violoncello
Rebekka Markowski, Violoncello
Martin Menking, Violoncello
Steffan Morris, Violoncello
Christian Poltéra, Violoncello
Michael Polyzoides, Violoncello
Valentin Radutiu, Violoncello
Yves Savary, Violoncello
Leo Schmidt, Violoncello
Mark Schumann, Violoncello
Julian Steckel, Violoncello
Jakob Stepp, Violoncello
Bruno Weinmeister, Violoncello

Veranstalter ist die Wiener Konzerthausgesellschaft
Dirigent: Gert Meditz

Zur Aufführung gelangen folgende Werke:

Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 (1. Satz: Allegro ma non troppo) (1828)
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge 14 fis-moll BWV 859 (Das wohltemperierte Klavier, Band I) (1722)
Friedrich Cerha: Invention Nr. 1 Getragen und Invention Nr. 4 Gespenstisch huschend (Sechs Inventionen für Violine und Violoncello) (2005-2006)
Sergej Rachmaninoff: Elégie es-moll op. 3/1 (Morceaux de fantaisie) (1892)
Johann Sebastian Bach: Allemande (Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 für Violoncello solo)
Franz Schubert: Streichtrio B-Dur D 471 (1816)
Witold Lutosławski: Sacher-Variationen für Violoncello solo (1975)
Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen Es-Dur über «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus Mozarts «Zauberflöte» WoO 46 für Klavier und Violoncello (1801)
Giuseppe Verdi: Ave Maria (Quattro pezzi sacri Nr. 3) (Bearbeitung für Violoncelloensemble) (1898)

Quelle: https://konzerthaus.at/konzert/eventid/54495

Heinrich Schiff (* 18. November 1951 in Gmunden; † 23. Dezember 2016 in Wien) war ein österreichischer Cellist und Dirigent. Er stammte aus einem musikalischen Elternhaus. Beide Eltern, Helmut Schiff und Helga Riemann (Enkelin von Hugo Riemann), waren Komponisten. Mit sechs Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht, mit zehn Jahren begann er, an der Musikschule Linz bei Roland Rois Violoncello zu lernen. Er studierte dann bei Tobias Kühne in Wien und André Navarra an der Hochschule für Musik Detmold. 1971 debütierte er in Wien und London.
Fortan war Schiff bei vielen Orchestern und Dirigenten in Europa, den USA und Japan zu Gast. Unter anderem arbeitete er mit den Dirigenten Claudio Abbado, Sergiu Celibidache, Colin Davis, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Giuseppe Sinopoli und Franz Welser-Möst. Viele Komponisten, darunter Witold Lutosławski, Hans Werner Henze, Ernst Krenek, Wolfgang Rihm, Franz Hummel, Friedrich Gulda, Hans Zender, Dietmar Polaczek und Otto M. Zykan, schrieben Werke für Schiff, die er uraufführte.

Wikipedia: Heinrich Schiff

Video: Heinrich Schiff – Cellist und Dirigent


Published on Jan 2, 2017 on YouTube

Friedrich Gulda – Konzert für Violoncello und Blasorchster (Heinrich Schiff, 1988)


Live recording from the Munich Piano Summer Festival, 1988
From the Philharmonic Hall in Munich Gasteig
Friedrich Gulda – conductor
Heinrich Schiff – soloist
Munich Philharmonic Orchestra

Friedrich Gulda – Concerto for Cello and Wind Orchestra
Published on Jan 16, 2016 on YouTube

“Gegen TTIP / CETA” Volksbegehren – Eintragungszeitraum: 23. Jänner bis 30. Jänner 2017

Volksbegehren gegen TTIPGegen TTIP / CETA” Volksbegehren
Eintragungszeitraum: 23. Jänner bis 30. Jänner 2017

Letztmöglicher Zeitpunkt für schriftliche Anträge auf Ausstellung von Stimmkarten Donnerstag, 26. Jänner 2017

Kommende Woche (23.1.) beginnt das Volksbegehren Gegen TTIP / CETA. Teilnehmen können alle Österreicher die im Inland ihren Hauptwohnsitz haben und am letzten Tag des Eintragungszeitraumes, also am 30. Jänner 2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Insgesamt sind 100.000 Unterschriften nötig, damit die Initiative im Parlament behandelt wird.

Links dazu:
wien.gv.at/politik/gegenttip
volksbegehren.jetzt
ttip-stoppen.at
bauern-und-baeuerinnen-gegen-ttip.at
kmu-gegen-ttip.at
freihandelsfalle-ttip


Das Volksbegehren gegen die Freihandelsabkommen Ceta, TTIP und Tisa ist von 562.552 Österreichern unterschrieben worden. Es landete damit auf Platz elf in der ewigen Volksbegehren-Bestenliste, teilte Global 2000 am Montagabend mit.  
Quelle: http://derstandard.at