Berufs-Europameisterschaft EuroSkills 2025

Herning, Dänemark – Die Europameisterschaften der Berufe, die EuroSkills 2025, endeten am Samstag in einem wahren Medaillenregen für Österreich. Die junge, 44-köpfige Delegation des „Team Austria“ hat in Herning, Dänemark, mit einer beeindruckenden Leistung geglänzt und sich gegen die europäische Elite durchgesetzt. Mit insgesamt sechs Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen sowie 17 „Medallions for Excellence“ untermauert Österreich seine Spitzenposition in der beruflichen Ausbildung.
Die EuroSkills, die alle zwei Jahre stattfinden, sind ein Schaufenster für die besten jungen Fachkräfte Europas. Sie zeigen, wie hoch das Niveau der praktischen Berufsausbildung in den teilnehmenden Ländern ist. Für Österreich, das auf ein starkes duales Ausbildungssystem setzt, sind die Erfolge in Dänemark eine eindrucksvolle Bestätigung dieses Weges.
Die Gold-Gewinner – Talente von Format
Sechs junge Österreicherinnen und Österreicher haben sich in ihren Disziplinen an die Spitze gesetzt und die Goldmedaille errungen. Ihre Leistungen sind ein Beweis für Präzision, Können und harte Arbeit:
- Jonas Danninger (Oberösterreich) in der Kälte- und Klimatechnik
- Johannes Gstrein (Tirol) in der Sanitär- und Heizungstechnik
- Sara Sinhuber (Niederösterreich) als Fliesenlegerin
- Leonie Tieber (Steiermark) in der KFZ-Technik
- Elena Mathis (Vorarlberg) in der Hotel-Rezeption
- Lukas Miedler (Niederösterreich) und Lukas Ritzberger (Oberösterreich) im Teambewerb Betonbau
Besonders hervorzuheben ist die triumphale Leistung im Betonbau, wo Österreich seine ungeschlagene Serie bei World- und EuroSkills seit 2015 fortsetzt.

Silber und Bronze – Zeichen der Exzellenz
Das starke Abschneiden wurde durch drei Silber- und drei Bronzemedaillen abgerundet.
- Silber ging an Martin Riegler (Oberösterreich) in der Anlagenelektrik, Markus Manser (Vorarlberg) als Bodenleger und Miriam Haider (Salzburg) in der Mode-Technologie.
- Bronze sicherten sich Katharina Höller (Steiermark) im Malerei-Wettbewerb, Daniel Schinagl (Oberösterreich) im Schweißen und Tarik Begeta (Wien) in der Anlagenelektrik.
Zusätzlich zu den Medaillen erhielten 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein „Medallion for Excellence“ für ihre herausragenden Leistungen, die nur knapp unter den Podestplätzen lagen. Diese Auszeichnung wird an alle vergeben, die mindestens 700 von 800 möglichen Punkten erreichen.
Die Bedeutung der Erfolge für Österreich
Der große Erfolg des Team Austria ist mehr als nur eine Ansammlung von Medaillen. Er ist ein starkes Signal für die Wertschätzung und das hohe Niveau der Facharbeit in Österreich. Die jungen Talente repräsentieren eine Generation, die mit ihren Fertigkeiten und ihrem Engagement die Zukunft der österreichischen Wirtschaft und des Handwerks gestalten wird. Ihre Geschichten sind eine Inspiration und ermutigen andere junge Menschen, eine Karriere in einem der vielen technischen und handwerklichen Berufe in Betracht zu ziehen.
Die Leistungen bei den EuroSkills 2025 sind somit nicht nur ein persönlicher Erfolg für die Medaillengewinner, sondern auch ein Triumph für das gesamte österreichische Ausbildungssystem.
Alle Detail-Informationen zu den AustrianSkills finden Sie unter: skillsaustria.at