Österreich ist Europameister im American Football

Historisch: Österreich dominiert Football-EM mit 27:0 Finalsieg

American Football Österreich
Photo © Touchdown Austria – Facebook Page: Touchdown Austria

Wir haben es geschafft! American Football Österreich schreibt erneut Geschichte mit einem beeindruckenden 27:0-Sieg gegen Finnland im EM-Finale. Unser Nationalteam unter Teamchef Max Sommer hat damit zum zweiten Mal in Folge den europäischen Titel geholt und den 2023 erstmals gewonnenen Pokal erfolgreich verteidigt.

Bei der Football EM in Krefeld zeigte unsere Mannschaft nicht nur im Finale eine dominante Leistung, sondern bereits im Halbfinale, als wir zum ersten Mal überhaupt Deutschland mit 30:9 besiegten. Besonders bemerkenswert: Unsere Defense ließ während des gesamten Turniers keinen einzigen Gegenpunkt zu. Das Österreich EM-Team war von Anfang an stark – gleich der erste Drive im Football EM Finale brachte einen Touchdown. Die Vienna Vikings stellten übrigens mit 21 Spielern den größten Teil unseres erfolgreichen Kaders.

Österreich schlägt Finnland im EM-Finale mit 27:0

„Es war ein unglaublich schönes Spiel, obwohl es schlampig war. Ich hab während dem Spiel Revue passieren lassen können, was da in den letzten zehn Tagen passiert ist. Das waren sicherlich die zehn schönsten Football-Tage, die ich je erlebt habe.“
Max Sommer, Head Coach, Austrian National American Football Team1

Das Finale in Krefeld begann perfekt für unser Team. Bereits im ersten Spielzug erzielte Yannick Mayr den ersten Touchdown nach einem präzisen Pass von Quarterback Alexander Reischl. Kurz darauf erhöhte Philipp Haun mit dem zweiten Touchdown auf 14:0 nach dem ersten Viertel.

Die finnische Offensive, fünfmaliger Europameister, fand gegen unsere starke Verteidigung kein Mittel. Obwohl Österreich nach der Halbzeitpause eine Interception hinnehmen musste, blieb diese folgenlos.

Im dritten Viertel sorgte dann ein genialer Trickspielzug für die Vorentscheidung: Receiver Yannick Mayr warf überraschend den Ball zu Tight End Florian Bierbaumer, der zum 21:0 vollendete. Dieser Spielzug, entwickelt von Offensive Coordinator Ivan Zivko, funktionierte perfekt.

Sieben Minuten vor Spielende wechselte Teamchef Sommer den Quarterback. Vikings-Nachwuchstalent Nico Hrouda durfte nun Finalluft schnuppern und bedankte sich prompt mit einem Touchdown-Pass auf Fabian Eder zum 27:0-Endstand.

Finnland blieb während des gesamten Spiels harmlos, unsere Defense ließ keinen einzigen Punkt zu. So verteidigte Österreich souverän den 2023 erstmals errungenen EM-Titel und durfte den Erfolg mit einer Gatorade-Dusche für Head Coach Max Sommer feiern.

Vienna Vikings dominieren das Nationalteam

Die Vienna Vikings bilden das Rückgrat unseres Europameister-Teams. Mit 21 Spielern stellte der Wiener Traditionsverein den größten Block im österreichischen Kader. Besonders bemerkenswert ist, dass nicht nur Spieler, sondern auch vier Coaches und zwei Staff-Mitglieder der Vikings zum Triumph beitrugen.

Fabian Eder, der den letzten Touchdown im Finale fing, Armin Reichhardt, Nick Holub und Philipp Pennekamp vertraten die Vikings auf dem Spielfeld. Im Coaching-Staff wirkten Benjamin Sobotka, Lukas Sträßler, Philipp Jobstmann und Daniel Brandmayr mit.

Der Erfolg der Vikings in der European League of Football (ELF) spiegelt sich im Nationalteam wider. Immerhin standen die Vikings in der ELF in vier Saisonen dreimal im Finale und holten 2022 den Titel. Diese internationale Erfahrung zahlte sich beim EM-Turnier aus.

Allerdings ist die Vikings-Familie international aufgestellt. Der finnische Defensive Back Elmeri Laalo, der für die Vikings in der ELF spielt, stand im Finale auf der gegnerischen Seite. Er wurde kürzlich für die Saison 2025 bei den Vikings bestätigt.

Die starke Präsenz der Vikings macht das Wiener Franchise zum europäischen Team mit den meisten Nationalspielern überhaupt. Dadurch wird deutlich, warum die Vienna Vikings als „number one team in Europe“ bezeichnet werden und maßgeblich zum EM-Erfolg beitrugen.

Was dieser Sieg für den österreichischen Football bedeutet

„Es ist ein Mega-Moment für mich. Die letzten zehn Tage haben so viel Spaß gemacht, wie noch keine zehn Tage davor. Für mich war es höchstwahrscheinlich der letzte Auftritt im Nationalteam, aber Österreich ist noch nicht fertig.“
Sandro Platzgummer, Running Back, Austrian National American Football Team2

Dieser EM-Triumph ist mehr als nur ein weiterer Titel für den österreichischen Football. Nach Silbermedaillen 2014 und 2018 erlebt der Sport hierzulande aktuell einen beispiellosen Höhenflug. Besonders bemerkenswert dabei: Wir dominieren nicht nur im Tackle Football die europäische Szene.

Im Flag Football, der kontaktlosen Variante, sicherten sich unsere Nationalteams erst vor einem Monat bei der EM in Paris sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Silbermedaille. Diese Erfolge sind besonders mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles wertvoll, wo Flag Football erstmals olympisch sein wird.

Unser größter Star im internationalen Football bleibt Bernhard Raimann. Der Offensive Tackle der Indianapolis Colts unterschrieb kürzlich einen 100-Millionen-Dollar-Vertrag3 und ist damit nicht nur sportlich, sondern auch finanziell einer der erfolgreichsten Österreicher im Profisport. Seine Colts stehen aktuell bei sieben Siegen und nur einer Niederlage – keine NFL-Mannschaft hat eine bessere Bilanz.

Für Head Coach Max Sommer waren die EM-Tage „sicherlich die zehn schönsten Football-Tage, die ich je erlebt habe“. Runningback Sandro Platzgummer ergänzt: „Seit 2013 war das Nationalteam immer die beste Zeit im Jahr, und das hat sich jetzt noch mehr gefestigt. Hier geht es nicht um einzelne Personen, sondern um das Team“.

Dieser Erfolg zeigt: Österreichischer Football ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Entwicklung – und vielleicht erst der Anfang einer noch größeren Erfolgsgeschichte.

Fazit

Zusammenfassend erleben wir gerade eine goldene Ära des österreichischen American Football. Unser Team hat nicht nur den EM-Titel mit einem beeindruckenden 27:0 gegen Finnland verteidigt, sondern während des gesamten Turniers keinen einzigen Gegenpunkt zugelassen. Diese Dominanz unterstreicht, wie weit sich unser Sport hierzulande entwickelt hat.

Die Vienna Vikings spielten dabei eine Schlüsselrolle4. Mit 21 Spielern formten sie das Rückgrat unserer Nationalmannschaft und bewiesen, warum sie als „number one team in Europe“ gelten. Ihre internationale Erfahrung aus der European League of Football hat sich eindeutig ausgezahlt.

Besonders erfreulich ist auch die Breite unseres Erfolgs. Neben dem Tackle Football glänzen wir ebenso im Flag Football mit Silbermedaillen bei den Männern und Frauen. Daher blicken wir mit großen Hoffnungen auf die Olympischen Spiele 2028, wo Flag Football erstmals olympisch sein wird.

Obwohl dieser Sieg ein Höhepunkt ist, könnte er erst der Anfang sein. Die Begeisterung für American Football wächst stetig in Österreich, und mit Vorbildern wie Bernhard Raimann in der NFL öffnen sich neue Türen. Unser Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit und Leidenschaft.

Letztendlich bestätigt dieser EM-Triumph, was viele von uns schon lange wussten: Österreich hat sich als echte Football-Nation etabliert. Wir dürfen stolz sein auf das, was unser Team erreicht hat – und gespannt darauf, was die Zukunft noch bringen wird.

FAQs

Q1. Wie hat Österreich im EM-Finale gegen Finnland abgeschnitten?
Österreich gewann das EM-Finale gegen Finnland mit einem beeindruckenden Ergebnis von 27:0 und verteidigte damit erfolgreich den Europameistertitel.

Q2. Welche Rolle spielten die Vienna Vikings im österreichischen Nationalteam?
Die Vienna Vikings4 stellten mit 21 Spielern den Großteil des österreichischen Kaders und trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Auch vier Coaches und zwei Staff-Mitglieder der Vikings waren Teil des Europameister-Teams.

Q3. Wer war der herausragende Spieler im österreichischen Team während der EM?
Quarterback Alexander Reischl5 wurde zum MVP (Most Valuable Player) des Turniers gekürt und spielte eine Schlüsselrolle beim Erfolg des österreichischen Teams.

Q4. Wie sieht die Zukunft des American Football in Österreich aus?
Die Zukunft des American Football in Österreich sieht vielversprechend aus. Neben den Erfolgen im Tackle Football gibt es auch Erfolge im Flag Football, der 2028 olympisch wird. Zudem repräsentiert Bernhard Raimann Österreich erfolgreich in der NFL.

Q5. Was macht den Erfolg des österreichischen Football-Nationalteams so besonders?
Der Erfolg ist besonders bemerkenswert, weil Österreich nicht nur den EM-Titel verteidigte, sondern während des gesamten Turniers keinen einzigen Gegenpunkt zuließ. Dies unterstreicht die Dominanz und Entwicklung des Sports in Österreich.

Referenzen / Links

1Max Sommer, Head Coach, Austrian National American Football Team

2 – Sandro Platzgummer, Running Back, Austrian National American Football Team

3 – ORF Österreich verteidigt Europas Thron

4Vienna Vikings

5Alexander Reischl

 

Österreich gewinnt den Eurovision Song Contest 2025

ESC-Sensation: 436 Punkte führen Österreich zum Triumph in Basel

JJ Johannes Pietsch ESC
JJ · Johannes Pietsch · ESC · Eurovision Song Contest 2025 🇦

Österreich erobert den musikalischen Olymp Europas zum dritten Mal! Die rot-weiß-rote Fahne weht wieder ganz oben beim Eurovision Song Contest. Unser Vertreter JJ schmetterte sich mit seinem gefühlsbetonten „Wasted Love“ direkt in die Herzen der Jurys und holte sagenhafte 436 Punkte für Österreich. Die St. Jakobshalle in Basel bebte, als der Sieg feststand.

Der Eurovision-Thron gehört wieder uns ! Nach Udo Jürgens‘ legendärem „Merci, Cherie“ 1966 und Conchita Wursts unvergesslichem „Rise Like a Phoenix“ 2014 schreibt JJ nun das dritte
österreichische Eurovision-Märchen. Seine einzigartige Verschmelzung von Klassik und Pop faszinierte besonders die Fachjurys, die ihm großzügige 258 Punkte schenkten. Das Publikum steuerte weitere 178 Punkte bei.

Das Podium komplettieren Israel mit 357 Punkten auf Platz zwei und Estland, knapp dahinter, mit 356 Punkten auf Rang drei. Doch nicht alles glänzte im ESC-Scheinwerferlicht – Proteste gegen Israels Teilnahme legten einen politischen Schatten über die sonst so bunte Musikshow und verdeutlichten einmal mehr: Der Eurovision Song Contest ist längst mehr als ein simpler Gesangswettbewerb.

JJ gewinnt mit ‚Wasted Love‘ den ESC 2025

Der Triumph liegt in der Luft! Mit seiner herzzerreißenden operatischen Pop-Ballade „Wasted Love“ katapultierte sich der 24-jährige Johannes Pietsch – besser bekannt als JJ – auf den Thron des 69. Eurovision Song Contest in Basel. Das Finale bot pure Dramatik, als unser österreichischer Gesangsvirtuose das israelische Lager von der Spitzenposition verdrängte.

Österreich holt dritten ESC-Sieg nach 2014

Gold für Rot-Weiß-Rot zum dritten Mal! Nach Udo Jürgens‘ zeitlosem „Merci, Cherie“ (1966) und Conchita Wursts flammendem „Rise Like a Phoenix“ (2014) wandert die begehrte ESC-Trophäe wieder in österreichische Vitrinen. Der in Dubai aufgewachsene Wiener gestand offen: „Es war mein Traum, seit Conchitas Sieg beim Eurovision anzutreten“.

Tränen flossen, als der überwältigte Sieger ans Mikrofon trat: „Ich möchte meiner Familie und meinem Team danken. Besonders euch, Europa, danke für die Erfüllung meiner Träume. Liebe ist die stärkste Kraft der Welt. Lasst uns mehr Liebe verbreiten“.

JJ setzt sich gegen Israel und Estland durch

Das Punktefeuerwerk entzündete sich! Mit sagenhaften 436 Punkten krönte sich JJ zum Eurovision-König. Silber sicherte sich Israels Yuval Raphael mit „New Day Will Rise“ und 357 Punkten, während Estlands Tommy Cash mit „Espresso Macchiato“ und haarscharf dahinterliegenden 356 Punkten Bronze errang.

Das Finale glich einer Berg- und Talfahrt der Emotionen. Nach souveräner Führung in der Jurywertung holte Israel mit donnernden 297 Punkten im Televoting auf. Kurzzeitig schnappte sich das Land die Spitzenposition – bis Österreichs fulminante Gesamtpunktzahl alle Zweifel hinwegfegte.

Publikum und Jury bewerten unterschiedlich

Zwei Welten prallten aufeinander! Die Fachjurys überschütteten JJ mit 258 Punkten – niemand sonst erhielt an diesem Abend mehr Jurypunkte. Das Publikum zeigte sich zurückhaltender und spendierte dem österreichischen Beitrag 178 Punkte – lediglich Platz vier im Televoting.

Acht Nationen zückten für „Wasted Love“ die Höchstwertung: Belgien, Finnland, Deutschland, Irland, Lettland, Niederlande, Norwegen und Schweden. Während JJ die Jurys verzauberte, triumphierte Israel bei den Zuschauern mit überwältigenden 297 Televoting-Punkten.

Der klassisch ausgebildete Countertenor, der im Chor der Opernschule der Wiener Staatsoper seine Stimme schult, begeisterte mit einem Stimmumfang, der selbst Mezzosopranistinnen erblassen lässt. Sein Lied „Wasted Love“ erzählt vom Schmerz unerwiderte Liebe – offenbar ein Gefühl, das Millionen Zuschauer im Herzen berührte.

Jury belohnt JJ deutlich stärker als das Publikum

Zahlen lügen nicht! Die Kluft zwischen Fachjurys und Publikum offenbarte sich beim diesjährigen Songcontest in dramatischer Deutlichkeit. Während die Experten JJ zum Himmel hoben, reagierte das Fernsehpublikum merklich kühler auf unseren österreichischen Gesangsstar.

Jury gibt 258 Punkte – höchste Wertung des Abends

Die Musikfachleute aus ganz Europa verfielen JJs Stimmenmagie regelrecht! Mit sagenhaften 258 Punkten krönten sie seinen Auftritt zur besten Darbietung des gesamten Wettbewerbs. Diese Punkteflut katapultierte Österreich nach der Jurywertung weit vor die Konkurrenz. Zum Vergleich: Der Schweizer Beitrag musste sich mit 214 Punkten begnügen, Frankreich landete mit 180 Zählern auf Rang drei. Besonders pikant: Israel, später der große Publikumsliebling, erntete von den Fachjurys magere 60 Punkte – ein Punktekontrastprogramm sondergleichen!

Publikum vergibt 178 Punkte – Platz 4 im Televoting

Die Zuschauer zuhause zückten ihre Telefone deutlich zurückhaltender für den österreichischen Countertenor. JJ sammelte im Televoting 178 Punkte, was lediglich zum vierten Rang in der Gunst des Publikums reichte. Die Zuschauerherzen flogen stattdessen Richtung Israel (297 Punkte) und Estland (258 Punkte). Die Geschmackswelten von Jury und Publikum prallten beim diesjährigen ESC wie selten zuvor aufeinander!

Welche Länder gaben Österreich die meisten Punkte?

JJs „Wasted Love“ verzauberte acht Nationen derart, dass sie die Höchstwertung von 12 Punkten zückten. Belgien, Finnland, Deutschland, Irland, Lettland, die Niederlande, Norwegen und Schweden – allesamt fielen sie dem österreichischen Zauber zum Opfer. Der Kampf um die Spitzenplätze tobte heftig: 13 der 26 Finalisten ergatterten mindestens einmal die begehrten 12 Jury-Punkte.

Das ESC-Abstimmungssystem gleicht einem komplizierten Puzzle aus Jurywertungen, Televoting und Online-Stimmen aus nicht-teilnehmenden Ländern. Jede Abstimmungsquelle kann Punkte von 1 bis 12 vergeben. Dieses Punktesystem sorgte für ein Finale voller Spannung und Nervenkitzel – JJs triumphale Gesamtpunktzahl von 436 wurde erst im allerletzten Moment enthüllt und ließ die St. Jakobshalle in Basel erbeben.

Wer ist JJ? Der Opernsänger hinter dem ESC-Erfolg

Wer verbirgt sich hinter dem schlichten Kürzel JJ? Ein stimmliches Wunderwerk, das Österreich zurück auf den Eurovision-Thron katapultierte! Der Countertenor verzauberte nicht nur die Fachjurys, sondern schrieb mit seinem Sieg ein neues Kapitel in der Geschichte des europäischen Musikwettbewerbs.

Biografische Hintergründe zu Johannes Pietsch

JJ (Johannes Pietsch)
By Pedro J PachecoOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

Der am 29. April 2001 in Wien geborene Johannes Pietsch ist ein Kind zweier Welten. Seine Kindheit verbrachte er unter der Wüstensonne Dubais, bevor er 2016 in die musikalische Heimat Österreich zurückkehrte. Diese kulturelle Vielfalt strömt durch seine Adern – Vater ein österreichischer IT-Spezialist, Mutter eine philippinische Köchin. Mit seinem ESC-Triumph schreibt er nebenbei Geschichte als erster halb-philippinischer Gewinner des Wettbewerbs.

Bühnenluft schnupperte Pietsch schon früh! 2020 schaffte er es bei „The Voice UK“ unter die Fittiche von will.i.am bis in die Knockouts – nachdem er den Anmeldeschluss für die deutsche Version verpasst hatte. Ein Jahr darauf erreichte er bei der österreichischen Castingshow „Starmania“ bereits die erste Finalrunde.

Musikalischer Stil: Klassik trifft Pop

Was für andere unüberbrückbare Gegensätze sind, verschmilzt in JJs Kehle zur perfekten Harmonie. Sein phänomenaler Stimmumfang reicht bis in schwindelerregende Sopran-Höhen – eine Seltenheit, die selbst eingefleischte Opernkenner staunen lässt.

Die Wiener Staatsoper darf ihn bereits ihr Eigen nennen. Dort wirkte er in Produktionsperlen mit wie:

      • „Die Zauberflöte“
      • „Von der Liebe Tod“
      • „Tschick“

Nebenbei feilt er an der prestigeträchtigen Musik- und Kunst-Privatuniversität Wien (MUK) unter den Fittichen von Kammersängerin Linda Watson weiter an seiner Gesangskunst.

JJ atmet musikalische Dualität! Während der Vater ihm Bach und Mozart ins kindliche Ohr träufelte, ließ die Mutter Celine Dion und Whitney Houston erklingen. Diese zwiespältige musikalische Kinderstube formte seinen einzigartigen Stil, den MUK-Rektor Andreas Mailath-Pokorny treffend als „genreübergreifenden und interdisziplinären Ansatz“ beschreibt.

Inszenierung in Schwarz-Weiß mit dramatischem Finale

Sein ESC-Auftritt? Ein visuelles Meisterwerk! In nostalgischem Schwarz-Weiß und klassischem 4:3-Format gehalten, kämpfte JJ auf einem schwankenden Boot gegen die Wellen an – ein perfektes Sinnbild für den emotionalen Sturm der Liebe.

„Wasted Love“ entspringt seinem eigenen Herzschmerz: „Ich hatte zu viel Liebe zu geben; nicht viel kam zurück“, gestand er im Interview. Musikalisch wagt der Song eine atemberaubende Reise – beginnend mit himmlischen Soprantönen, wandelt er sich zu einer gefühlvollen Ballade, um schließlich in einem überraschenden Techno-Finale zu explodieren. „Wir wollten etwas Neues einbringen, etwas Unerwartetes“, verrät JJ über diesen genialen Kunstgriff.

ESC-Sensation: 436 Punkte führen Österreich zum Triumph in Basel

Österreich erobert den musikalischen Olymp Europas zum dritten Mal! Die rot-weiß-rote Fahne weht wieder ganz oben beim Eurovision Song Contest. Unser Vertreter JJ schmetterte sich mit seinem gefühlsbetonten „Wasted Love“ direkt in die Herzen der Jurys und holte sagenhafte 436 Punkte für Österreich. Die St. Jakobshalle in Basel bebte, als der Sieg feststand.

Der Eurovision-Thron gehört wieder uns! Nach Udo Jürgens‘ legendärem „Merci, Cherie“ 1966 und Conchita Wursts unvergesslichem „Rise Like a Phoenix“ 2014 schreibt JJ nun das dritte österreichische Eurovision-Märchen. Seine einzigartige Verschmelzung von Klassik und Pop faszinierte besonders die Fachjurys, die ihm großzügige 258 Punkte schenkten. Das Publikum steuerte weitere 178 Punkte bei.

Das Podium komplettieren Israel mit 357 Punkten auf Platz zwei und Estland, knapp dahinter, mit 356 Punkten auf Rang drei. Doch nicht alles glänzte im ESC-Scheinwerferlicht – Proteste gegen Israels Teilnahme legten einen politischen Schatten über die sonst so bunte Musikshow und verdeutlichten einmal mehr: Der Eurovision Song Contest ist längst mehr als ein simpler Gesangswettbewerb.

Proteste und Zwischenfälle überschatten ESC-Finale

Dunkle Wolken über dem Musikfest! Während JJ seinen Eurovision-Triumph feierte, brodelte es vor den Toren der St. Jakobshalle. Heftige Proteste und alarmierende Zwischenfälle rissen tiefe Risse in die glitzernde ESC-Fassade. Israels umstrittene Teilnahme entzündete eine politische Zündschnur, die die gesamte Veranstaltung ins Wanken brachte.

Der 69. Eurovision Song Contest schreibt goldene Seiten in die österreichische Musikgeschichte

JJs „Wasted Love“ katapultierte unsere rot-weiß-rote Fahne zum dritten Mal an die europäische Sangeshimmel-Spitze. Seine magische Verschmelzung klassischer Operntöne mit modernem Pop-Gewand verzauberte vor allem die Fachjurys, die ihm königliche 258 Punkte – die Krone der Jurywertungen – aufsetzten. Das Publikum zeigte sich zwar etwas zurückhaltender, doch 436 Gesamtpunkte reichten letztendlich für den glanzvollen Triumph.

Johannes Pietsch – ein 24-jähriger Stimmenwundermann aus Wien – schreibt mit seinem Sieg ein faszinierendes Kapitel österreichischer Musikgeschichte. Der Countertenor mit den beeindruckenden Sopran-Höhen und seinem multikulturellen Lebensweg verkörpert eine neue Künstlergeneration, die mutig Grenzen einreißt und Musikwelten vereint. Seine tränenreiche Dankesrede mit dem Plädoyer für mehr Liebe bildete einen berührenden Kontrapunkt zu den politischen Spannungen, die den Wettbewerb umwehten.

Dieser Sieg krönt nicht nur Österreichs stolze Eurovision-Geschichte, sondern erfüllt auch JJs persönlichen Traum, den er seit Conchitas legendärem Triumph hegte. Mit der Trophäe in Händen reiht er sich nun in die glanzvolle Riege österreichischer ESC-Legenden ein – von Udo Jürgens über Conchita bis hin zu ihm selbst. Die spannendste Frage bleibt: Welche österreichische Stadt wird 2026 den roten Teppich für den 70. Eurovision Song Contest ausrollen?

FAQs

Q1. Wie viele Punkte hat Österreich beim Eurovision Song Contest 2025 erreicht?
Österreich hat beim Eurovision Song Contest 2025 insgesamt 436 Punkte erreicht. Davon kamen 258 Punkte von den Fachjurys und 178 Punkte aus dem Televoting.

Q2. Wer hat den Eurovision Song Contest 2025 gewonnen?
Der österreichische Sänger JJ hat mit seinem Song „Wasted Love“ den Eurovision Song Contest 2025 in Basel gewonnen. Es ist der dritte Sieg für Österreich in der Geschichte des Wettbewerbs.

Q3. Wie unterschieden sich die Bewertungen von Jury und Publikum beim ESC 2025?
Es gab deutliche Unterschiede: Die Fachjurys gaben JJ 258 Punkte – die höchste Jurywertung des Abends. Im Televoting erhielt er 178 Punkte, was nur für den vierten Platz in der Zuschauerabstimmung reichte.

Q4. Wer ist JJ und was macht seinen Musikstil besonders?
JJ, mit bürgerlichem Namen Johannes Pietsch, ist ein 24-jähriger Countertenor aus Österreich. Sein Musikstil verbindet Elemente aus Oper und Pop. Als klassisch ausgebildeter Sänger mit außergewöhnlichem Stimmumfang schafft er eine einzigartige Fusion von Klassik und modernen Popklängen.

Q5. Gab es Kontroversen beim Eurovision Song Contest 2025?
Ja, es gab Proteste gegen die Teilnahme Israels am Wettbewerb. Während des israelischen Auftritts kam es zu einem Zwischenfall, bei dem Demonstranten versuchten, die Bühne zu stürmen. Die Veranstaltung wurde von erhöhten Sicherheitsmaßnahmen begleitet.

Eurovision Song Contest Videos:

Winner’s Performance: JJ – Wasted Love ✨ | Austria 🇦🇹 | Eurovision 2025

Winner’s Interview: JJ – Wasted Love ✨ | Austria 🇦🇹 | Eurovision 2025

The jury results of Eurovision 2025

Episode 33: JJ Wins For Austria! | The Official Eurovision Song Contest Podcast

Public Vote – The Televote Results of Eurovision 2025

Referenzen / weiterführende Links

CNN: Austria’s JJ wins Eurovision 2025 with ‘Wasted Love’
The New York Times: Eurovision 2025: Austria Wins Narrow Victory Over Israel
Eurovisionworld: JJ from Austria wins the Eurovision Song Contest 2025
Eurovision.tv: Austria’s JJ wins the Eurovision Song Contest 2025
BBC: Eurovision 2025: Austria wins with last-minute vote, as the UK comes 19th
Wikipedia: JJ (singer)
France 24: Austria’s JJ soars to Eurovision victory with operatic pop
News.com.au: Austria’s JJ wins Eurovision 2025 with opera-techno fusion

Nur noch gute Nachrichten: Unsere neue Ausrichtung

Nur noch gute Nachrichten: Unsere neue Ausrichtung

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben uns entschieden, ab sofort ausschließlich positive Nachrichten und inspirierende Erfolgsgeschichten aus Österreich zu veröffentlichen.
Stichwort: Die Gute Nachricht
Warum? Weil es Zeit ist, den Blick auf all das zu richten, was in unserem Land funktioniert, begeistert und Mut macht.

Schluss mit Negativschlagzeilen

In einer Welt, in der Schlagzeilen viel zu oft von Krisen, Konflikten und parteipolitischem Streit dominiert werden, möchten wir einen bewussten Kontrapunkt setzen. Ab sofort verzichten wir komplett auf politische Aufreger, Rücktritte, Wahlergebnisse oder parteipolitische Diskussionen.

Das bedeutet: Keine Berichte mehr über das politische Tagesgeschehen – dafür umso mehr Raum für Kreativität, Fortschritt, Menschlichkeit und Erfolg.

Was euch erwartet

Wir berichten künftig über:

  • Menschen, die etwas bewegen – ob im Kleinen oder Großen
  • Unternehmen und Start-ups, die mit Innovation und Herzblut begeistern
  • Kulturelle Glanzlichter, wie die Wiener Philharmoniker oder junge Künstler:innen
  • Nachhaltige Initiativen und Projekte, die unsere Zukunft positiv gestalten
  • Bildung, Wissenschaft & Technik, die Hoffnung geben
  • Besondere Orte, die Österreich lebens- und liebenswert machen

Gemeinsam für eine bessere Medienkultur

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Lasst uns gemeinsam die Perspektive wechseln – hin zu mehr Freude, Wertschätzung und Zuversicht.

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